Schimmel braucht Feuchtigkeit. In Wohnungen entsteht diese durch Atmen, Duschen, Kochen, Wäsche, Pflanzen, Aquarien, kalte Außenwände oder undichte Bauteile. Ein Luftentfeuchter senkt die Raumluftfeuchte und reduziert damit die Menge an Wasser, die an kalten Fenstern, Ecken oder Außenwänden kondensieren kann.
Der Fehler vieler Vergleichsseiten: Sie sortieren nach 'Liter pro Tag' und Herstellerfläche. Für Schimmelprävention ist aber entscheidend, ob das Gerät im konkreten Raum die Luftfeuchte stabil senken kann. Ein 10-Liter-Gerät kann in einem kleinen Bad sehr sinnvoll sein, aber in einem 30-m²-Souterrain dauerhaft überfordert sein.
Die einfache Schimmel-Regel
| Luftfeuchte | Bewertung | Was tun? |
|---|---|---|
| 35–45 % | trocken bis normal | nicht weiter entfeuchten |
| 45–55 % | optimaler Zielbereich | halten |
| 55–60 % | beobachten | lüften, heizen, Hygrometer nutzen |
| dauerhaft über 60 % | erhöhtes Risiko | Luftentfeuchter sinnvoll |
| 70 %+ an kalten Flächen | kritisch | Ursache prüfen, schnell handeln |

















