Das Grundproblem: Kühlschränke verbrauchen im Dauerbetrieb wenig Strom, beim Kompressorstart aber ein Vielfaches. Dieser sogenannte Anlaufstrom (auch Einschaltstrom oder Spitzenstrom) dauert nur 0,1–0,5 Sekunden – ist aber kritisch. Powerstations, die diesen Spitzenstrom nicht liefern können, schalten beim ersten Kompressorstart sofort ab.
Typische Anlaufströme nach Kühlschranktyp
| Kühlschranktyp | Nennleistung | Anlaufstrom (Spitze) | Empfohlene Powerstation (Spitze) |
|---|---|---|---|
| Minikühlschrank / Minibar | 30–50 W | 150–250 W | Ab 500W Spitze (z.B. RIVER 2 Max) |
| Normaler Einbaukühlschrank | 80–120 W | 300–600 W | Ab 1400W Spitze (z.B. Bluetti EB70) |
| Kompressor-Campingkühlbox (Dometic/Waeco) | 40–80 W | 300–900 W | Ab 1800W Spitze (z.B. EcoFlow DELTA 2) |
| Kühl-Gefrierkombination | 150–200 W | 600–900 W | Ab 1800W Spitze (z.B. EcoFlow DELTA 2) |
| Große Gefriertruhe / Side-by-Side | 200–350 W | 900–1500 W | Ab 4000W Spitze (z.B. Jackery 1000 Plus) |
Praxistipp: Den Anlaufstrom Ihres Kühlschranks finden Sie nicht auf dem Typenschild. Als Faustregel gilt: Anlaufstrom ≈ 3–5× Nennleistung. Oder messen Sie mit einem Strommessgerät (z.B. Brennenstuhl PM 231 E), das den Spitzenstrom anzeigt.








