Im Vergleich sind alle vier Bauarten vertreten, allerdings sehr ungleich: sieben Geräte bremsen magnetisch, je eines arbeitet mit Wasser, mit Luft und mit Hydraulikzylindern. Diese Verteilung bildet den Markt ab, den man bei einer Suche nach einem Rudergerät für zu Hause zuerst sieht.
Magnetbremse. Ein Schwungrad läuft, ein Magnetfeld bremst es ab. Der Widerstand lässt sich in Stufen einstellen, im Vergleich zwischen 12 und 32. Magnetgeräte sind leise, günstig und wartungsarm. Ihr Nachteil: Der Widerstand bleibt gleich, egal wie kräftig man zieht. Wer schneller rudert, bekommt nicht automatisch mehr Gegenkraft — das fühlt sich anders an als Rudern auf dem Wasser.
Luftwiderstand. Ein Flügelrad schaufelt Luft. Je kräftiger der Zug, desto größer der Widerstand; die Dosierung übernimmt die eigene Kraft. Das ist das Prinzip, mit dem im Leistungssport trainiert wird, und es erlaubt belastbare Wattwerte. Luftgeräte sind dafür deutlich lauter und teurer. Im Vergleich ist nur eines vertreten, und es kostet ein Vielfaches der übrigen.
Wasserwiderstand. Ein Paddel dreht sich in einem Wassertank. Auch hier wächst der Widerstand mit der Zuggeschwindigkeit, dazu kommt das Rauschen, das viele als angenehm empfinden. Wasserrudergeräte stehen oft in Holzrahmen und sind eher teuer, wie auch die Stiftung Warentest feststellt. Der Tank braucht Pflege: Das Wasser wird mit Reinigungstabletten behandelt, damit sich keine Algen bilden.
Hydraulik. Zwei Zylinder an den Griffarmen erzeugen den Widerstand. Diese Geräte sind klein, leicht und günstig, bilden die Ruderbewegung aber nur eingeschränkt ab, weil die Arme getrennt geführt werden. Eine kritische Rezension zum Hydraulikgerät im Vergleich bringt es auf den Punkt: Der Widerstand sei für Geübte zu gering.










